Das Konzept der Mikrosysteme liegt darin, dass von vielen Stellen des Organismus aus über das Rückenmark bzw. über das Gehirn Verbindungen zu anderen Körperarealen bestehen, die durch Reizung bestimmter Punkte positiv beeinflusst werden.

Eine Erkrankung führt zu einem reagibler Punkt in den auf dem Kopf stehenden Embryo der Ohrmuschel. Das Stechen dieses Punktes wirkt zurück auf die Funktionsstörung mit einem normalisierenden bzw. kompensierenden Effekt.

Bekannte Mikrosystemakupunkturverfahren sind zum Beispiel die japanische Schädelakupunktur nach Yamamotho, die französische Ohrakupunktur sowie weiter die ECIWO-Akupunktur .

Die Erfolge der Mikrosystemakupunktur gehen bei vielen Indikationen weit über das hinaus, was die chinesische Akupunktur leisten kann; sowohl in der Wirksamkeit als auch in den Anwendungsgebieten.

Die am häufigsten mit dieser Methode behandelten Erkrankungen sind Lähmungen nach Schlaganfällen, schulmedizinisch nicht mehr behandelbare Augenerkrankungen, in der Schmerztherapie und vielen anderen Erkrankungen. Auch bei einigen Heilpraktiker kann dieses Akupunktur durchgeführt werden.

Beachtung verdient auch die Untersuchung ob ein Kinderwunsch durch Akupunktur zu besserem gelingen verholfen werden kann.